Journalismus nach der Krise. Aufbruch oder Ausverkauf?
07.05.2010
Experten aus der Medienbranche beantworten in dem von der Stiftung Wertevolle Zukunft initiierten Buch kritische Fragen zur Zukunft des Journalismus.
Wie verändern die sich wandelnden ökonomischen Grundlagen den Journalismus?
Redaktionen werden umstrukturiert, zusammengelegt oder outgesourct. Verlage verkaufen nicht mehr nur Journalismus, sondern auch Computer, CDs und Reisen. Die Grenzen zwischen Werbung und Journalismus verschimmen und freie Journalisten arbeiten zugleich als PR-Berater. Wie könnte eine künftige Balance zwischen wirtschaftlichen Zwängen und gesellschaftlichem Auftrag der Medien aussehen? Wo entstehen neue journalistische Konzepte und Geschäftsmodelle? Vor diesem Hintergrund haben sich die beiden Journalisten, Anne Kunz und Felix Rohrbeck, auf eine Reise quer durch Deutschland begeben, um Journalisten, Verleger und Medienbeobachter zu interviewen. Das von der Stiftung Wertevolle Zukunft geförderte Interviewbuch gibt keine einfachen Antworten, sondern geht den Fragen in unterhaltsamen Gesprächen mit renommierten Medienmachern, aufstrebenden Querdenkern und kritischen Beobachtern nach. Das Interviewbuch erscheint am 5. Juli 2010 im Herbert von Harlem Verlag.
Weitere Informationen zu dem Buch finden Sie hier.
Am 3. September lädt Sie die Stiftung Wertevolle Zukunft ein, um zu diskutieren, inwieweit staatliche, wirtschaftliche und zivilgesellschaftliche Akteure verantwortungsvoll Macht ausüben können und wollen.
Immer mehr Lehrer reagieren auf die Bedürfnisse der Schüler, ökonomische und wirtschaftsethische Fragen im Unterricht zu diskutieren. Fachdidaktische Unterrichtsmaterialien hierzu finden Sie u.a. auf dem Online-Portal ETHOS.